Ruben, Jüngstes Gericht

Die Rede vom „Jüngsten Gericht“ scheint nicht mehr zeitgemäß zu sein. Vom Gericht wird auch in den sonntäglichen Predigten eher mit Scheu oder gar nicht geredet. Noch viel mehr gilt das für öffentliche Äußerungen der Kirche. Zu sehr ist dieser Begriff belastet mit einer historischen Hypothek, die damit vor allem die Verbreitung von Angst oder die religiöse Verstärkung moralistischer Belehrungen verband. Doch der Hinweis auf Kontexte, für die angesichts massiver Unrechtserfahrungen der Begriff des Gerichts im Sinne des „Zurechtbringens“ unverzichtbare Bedeutung hat, aber auch seine unübersehbare biblische Bedeutung, zeigen an, dass es ein Fehler wäre, die Vorstellung vom Gerichts zu verabschieden, nur weil sie vielen fremd geworden ist. Es muss  vielmehr darum gehen, die Rede vom Gericht heute so zu verstehen, dass ihre untrennbare Beziehung zu den Begriffen Auferstehung, ewiges Leben und Erlösung neu zur Sprache kommen kann und ihre Pervertierung durch apokalyptische politische Ideologien verhindert wird. 

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Presseberichte

 

Die Tagung wird in einem Tagungsband dokumentiert, der im Herbst 2007 veröffentlicht werden soll.
Michael Beintker, Münster
Jürgen Moltmann, Tübingen   
Grußwort: Axel Noack, Magdeburg  
 
Thomas Nahmann, Siegen &  Luzia Sutter Rehmann, Basel  
    
Mitgliederversammlung, Heinrich Bedford-Strohm  
Joachim von Soosten